Weihnachten 2016

Tanzende Schneeflocken, verschneite Wiesen und weiße Dächer mit rauchenden Schornsteinen. So stellt man sich die Landschaft an Weihnachten vor.
Doch auch dieses Jahr, war wieder einmal ein Weihnachten ohne den heiß ersehnten Schnee.

Während uns sonst der ausbleibende Schnee in der Weihnachtszeit traurig stimmte, haben wir dieses Jahr nur einen kurzen Augenblick daran gedacht. Viel zu sehr waren wir damit beschäftigt in das Gesicht unseres Sohnes zu blicken und uns jeden Moment aufs Neue verzaubern zu lassen.

Am 3.11.2016 erblickte Noah, acht Wochen eher als gedacht, das Licht der Welt (mehr dazu ein anderes Mal auf diesem Blog). Nachdem Kathrin und Noah am 3. Advent dann endlich nach Hause konnten, war die Freude darüber, einen so zauberhaften kleinen Jungen im Arm zu halten viel größer, als es jede Schneeflocke hätte hervorrufen können.

Wie ihr euch denken könnt, haben wir dieses Jahr nicht viel Zeit gehabt Geschenke vorzubereiten. Also haben wir uns etwas überlegt, über das sich jeder freut: Etwas Selbstgemachtes, leckeres und gleichzeitig etwas, das man im besten Fall auch noch für mehrere Personen gleichzeitig machen kann.

Wir haben uns also entschieden, für unsere Familien und engsten Freunde Bratapfelmarmelade, eine Spekulatiuscreme und einen Weihnachtskakao zuzubereiten und an Heiligabend zu verschenken. Außerdem sollte jeder noch eine gebastelte Karte mit Noah darauf bekommen.

Das Foto hat uns besonders viel Spaß gemacht. Noah liegt dafür auf einer Wolkendecke von Hessnatur, die wir zur Geburt geschenkt bekommen haben. Zwei Spucktücher bilden Flügel und Heiligenschein. Das hübsche Kleid ist übrigens das Taufkleid einer Freundin. Anschließend haben wir Noah dann eine Bienenwachskerze in die Hand gegeben, die er exakt für die Dauer des Fotos in der Hand behalten hat. Das Kerzenlicht hat Kai dann später nachbearbeitet.


Weihnachten ist zwar mittlerweile vorbei, aber vielleicht interessieren euch die Rezepte für die oben genannten Leckereien ja trotzdem. Ihr könnt sie dann ja nächstes Jahr verwenden. Von der Spekulatiuscreme haben wir die achtfache Menge genommen und davon 43 Personen beschenken können. Es handelte sich aber auch um kleine Gläser. Für die Bratapfelmarmelade haben wir (für die selben Personen) die vierfache Menge zubereitet und bei dem Kakao haben wir uns an die Angabe gehalten.

Die Rezepte haben wir übrigens hier gefunden: http://frauzuckerstein.de/last-minute-koestliche-hausgemachte-weihnachtsgeschenke/

Spekulatiuscreme

150 g Spekulatius

90 g weiße Schokolade

100 ml Milch

1 El Honig

30 g Zucker

50 g neutrales Öl

Die Spekulatius im Ofen bei 160 Grad für 20 Minuten rösten. Danach abkühlen lassen. In einen Gefrierbeutel geben und mit einem Teigroller die Kekse zerbröseln.

Die weiße Schokolade ebenfalls hacken und mit den Bröseln vermischen. Die Milch mit dem Honig und dem Zucker im Topf erhitzen. Danach zu dem Brösel – Schokoladenmix geben, ebenfalls das Öl untermischen. Alles gut verrühren und in Gläser füllen.

Die Spekulatiuscreme ist nur ca. 3 Wochen haltbar.

 

Bratapfelmarmelade

100 g gehackte Mandeln

500 g Äpfel

400 ml Apfelsaft

90 g Sultaninen

500 g Gelierzucker 2:1

1 Vanillenschote

Die Mandeln in einer Pfanne goldbraun anrösten. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

Die Gläser abkochen.

Den Apfelsaft zusammen mit den Äpfeln, den Sultaninen und dem Gelierzucker 5 – 10 Minuten kochen lassen. Das Vanillenmark aus der Vanillenschote herauskratzen und dazugeben, die Vanillenschote ebenfalls hineinlegen. Die Mandeln zum Schluss hineingeben und die Vanillenschote herausfischen.

Die Marmelade in die Gläser abfüllen. Die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen, danach wieder herumdrehen.

 

Hot Chocolate Mix für 250ml Milch

100 g Vollmilchschokolade

4 El Backkakao

3 P. Vanillinzucker

1/4 Tl Zimt

1/4 Tl Lebkuchengewürz

Die Schokolade raspeln oder reiben, dann alles zusammenmischen. Beim Anrühren muss die Milch unbedingt warm sein, damit die Schokolade schmelzen kann. Das Rezept gelingt natürlich auch wunderbar vegan!

Über die Geschenke haben sich alle sehr gefreut. Kathrins Oma fand die Bratapfelmarmelade etwas zu süß geraten und hat empfohlen, beim nächsten mal etwas Zitronensaft dazu zu geben.

Was habt ihr noch für leckere weihnachtliche Rezepte? Teilt sie gern mit uns in den Kommentaren, damit wir im nächsten Jahr viele neue Leckereien naschen können.

Eure Zwergenfamilie

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